Über mich

Mit 7 Jahren begann meine musikalische Laufbahn und ich lernte klassiches Klavier an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig. Dies wird meine spätere musikalische Laufbahn maßgeblich beeinflussen, obwohl ich seinerzeit noch nichts davon ahnte. Auch sang ich schon im Grundschulalter im Nachwuchschor des Gewandhauses zu Leipzig mit.

Mit meiner Vorliebe für die romantischen Komponisten, allen voran besonders Frédéric Chopin, legt sich auch hier ein Grundstein meiner späteren musikalischen Linie: das Gefühl als zentraler Aspekt meines künstlerischen Schaffens.

Doch es gibt da noch eine andere Art von Musik, die es mir angetan hatte: Als Kind der 90er kam ich mit dem zu jener Zeit frisch erschienen Album „Jagged Little Pill“ von Alanis Morissette in Berührung. Die vor Energie sprühende junge kanadische Musikerin hat mein musikalisches Schaffen viele Jahre nachhaltig geprägt. Angesteckt vom kreativen Geist, der Energie und den scharfsinnigen Texten Alanis‘, begann ich schon bald darauf erste eigene Songs zu schreiben – und entdeckt damit eine Leidenschaft, die mich bis heute begleitet.

Musikalisch befand ich mich irgendwie immer zwischen zwei Welten: der konservativen klassischen Musikwelt, in der jede Note exakt gespielt werden muss und es wenig Freiraum für eigene Ideen gibt – und auf der anderen Seite der exzentrischen Rockmusik Alanis Morissettes. Doch es gibt da noch eine ander Art Musik, mit der ich in Kontakt kam: Jazz. Geprägt wurde ich durch meinen Vater, der Klarinette spielt und zu Hause Big Band Aufnahmen hört. Als ich erfuhr, dass es im Jazz eine Form des Musikmachens gibt, bei der sich nicht auf vorgeschriebene Noten gestützt wird, sondern frei improvisiert werden kann, war ich von dieser für mich völlig ungewohnten Form des Musizierens sehr angetan. Fasziniert von dem „neuen“ Klang und Herangehensweise an diese Art Musik, setzte ich mich intensiver mit Jazz auseinander und entdeckte meine Zuneigung dazu.

Schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem ich mich endlich entschied, mich auf eine Aufnahmeprüfung der Musikhochschule für Jazz- und Populargesang zu bewerben. Zu dieser Zeit war ich bereits 25, was für einen derartigen Studiengang relativ spät ist. Doch schnell bemerkte ich, dass ich dort irgendwie „nicht ganz rein passe“. Mir kommt es nicht auf Kompliziertheit von Tonarten und Rhythmen an, sondern immer noch auf Gefühl und mein Empfinden von Wohlklang – und dazu genügt auch Einfachheit. Mir wurde klar, dass ich eine Andere Art habe, Musik zu machen. Denn Musik kommt für mich in erster Linie aus dem Herzen.

Meine Musik zeichnet sich durch gefühlvolle Melodielinien und Stimmführung aus. Mal zart und zerbrechlich, mal kraftvoll und bestimmt singe ich in einfühlsamen Texten auf deutsch, englisch und spanisch. Zu meinen Konzerten kann man mich am Klavier, an der Gitarre und Ukulele hören. Das tragende, zentrale Instrument meiner Musik ist meine Stimme.